Geschichte

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Das Schloss Reinhardsbrunn steht auf den Grundmauern eines Benediktinerklosters, zu Zeiten der Thüringer Landgrafen Hauskloster und Grablege des Herrschergeschlechtes. Das Kloster wurde im Bauernkrieg 1525 gestürmt und geplündert und in Folge der Reformation aufgelöst. Genutzt wurden die Gebäude als herzogliches Amt, als Witwensitz und schließlich als Lust und Jagdschloss der Gothaer Herzöge. 1826 kam Reinhardsbrunn in den Besitz des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha. Ernst I. ging sofort an einen durchgreifenden Umbau. Dem ehrgeizigen Fürst, mit seinen engen Familienverbindungen zu den Königshäusern von England, Frankreich, Belgien und Portugal war der bestehende Bau zu bescheiden, er wünschte sich eine elegante und dem internationalen Maßstab entsprechende Sommerresidenz. Die Bauarbeiten wurden dem begabten, erst 23-jährigen Gothaer Architekten Gustav Eberhard übertragen, der in Paris ausgebildet worden war.